Klettern & Hochseilgarten auf Korsika

klettern korsikaDie Topografie Korsikas wird zu einem großen Teil von Mittel- und Hochgebirgen geprägt. Mehr als 80 Prozent der Insel sind Bergland und Kletterenthusiasten dürfen sich in den Felslandschaften auf Kletterrouten in nahezu allen Schwierigkeitsstufen freuen.

Klettersteige auf Korsika werden als Via Ferrata bezeichnet, was in der Übersetzung so viel wie "Eiserner Pfad" bedeutet. Namensgeber waren Stifte, Klammern und Eisenleitern, die frühere Generationen von Sportkletterern in den Felswänden angebracht haben. Das Klettern auf Korsika ist eine Mischung aus Hochgebirgswanderung und Klettertour. In vielen Klettergebieten wechseln sich steile Passagen an Granit- oder Schieferfelsen mit anspruchsvollen Wanderabschnitten ab. Das Bergland der französischen Mittelmeerinsel wird von tiefen Canyons durchzogen, an deren Grund die meisten Kletterrouten ihren Anfang nehmen. Grundsätzlich können Sie auf Korsika nicht auf eigene Faust die Felswände emporklettern.

Wissenswert: Jede Via Ferrata wird von einem örtlichen Anbieter unterhalten und betrieben und darf nur in Begleitung eines autorisierten Guides genutzt werden.

 

Korsika Klettern: Sportklettergebiete im Zentralmassiv

Zu den populärsten Klettergebieten auf Korsika zählt das Bavella-Massiv mit den sieben Felstürmen der Aiguilles de Bavella. Von der Passhöhe Col de Bavella, die Sie mit dem Auto über eine schmale Passstraße erreichen, sind es rund 10 Gehminuten bis zum Fuß des Felsmassivs.

Eines der größten Sportklettergebiete auf Korsika befindet sich im wildromantischen Restonica-Tal. Im gesamten Tal erstrecken sich zu beiden Seiten der Straße Kletterrouten in den Felswänden. Darunter befinden sich auch einige Felsen, die sich zum Bouldern eignen.

Eine anspruchsvolle Via Ferrata mit drei Seilbrücken liegt bei Chisa. Sie müssen Eisentreppen im Fels und ein Spinnennetz überwinden und in schwindelerregender Höhe den Canyon auf Himalayabrücken überqueren.

Im Herzen Korsikas erstreckt sich das Asco-Tal bis zum Fuß des Monte-Cinto-Massivs. In den Granitwänden am höchsten Berg der Insel befinden sich zahlreiche Kletterrouten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade.

 


 

Kletter- und Hochseilgärten auf Korsika

Das bergige Gelände auf Korsika schafft optimale Voraussetzungen für die Einrichtung von Kletter- und Hochseilgärten. Sie unterscheiden sich von den als Accro-Branche bezeichneten Kletterparcours unter hohen Baumwipfeln und den als Parcours Adventure bezeichneten Abenteuerparks. Gut gesichert können Anfänger und Kinder auf den aufregenden Parcours erste Erfahrungen beim Korsika Klettern sammeln. Um von einer Station zur nächsten zu gelangen, müssen Sie auf schwankenden Hängebrücken tosende Bachläufe überqueren, über schmale Balken balancieren und an Seilnetzen emporklettern. Hochseil- und Klettergärten befinden sich unter anderem bei Solenzana, bei Calvi, auf dem Col de Vizzavona und in einem ausgedehnten Kiefernwald oberhalb von Ospedale.

 

Hochseilgarten Korsika: Fun und Action unter hohen Baumwipfeln

hochseilgarten korsika

Kletternetze, schwankende Hängebrücken und Kletterparcours unter hohen Baumwipfeln – ein Besuch in einem Hochseilgarten auf Korsika ist ein actionreicher Freizeitspaß für Groß und Klein. Zahlreiche Hochseilgärten laden auf Korsika zu erlebnisreichen Kletterpartien ein. Als Accro-Branche werden Kletterparcours im Wald bezeichnet, die mit zahlreichen Elementen aufgewertet werden. Unter den Wipfeln knorriger Schwarzkiefern und unter dem Blätterdach mächtiger Steineichen verlaufen die Parcours in schwindelerregender Höhe. Sie müssen über Stahlseile balancieren, Abgründe über schwankende Seilbrücken überqueren und am Spinnennetz emporklettern. Die einzelnen Parcours unterscheiden sich hinsichtlich des Schwierigkeitsgrades. Neben den Kletterparcours gibt es auf Korsika eine Reihe von Abenteuerparks, die als Parcours Adventure bezeichnet werden. Sie liegen in bergigem Gelände und Felsen, Bachläufe und Wälder wurden bei der Anlage der Einzelstrecken einbezogen. Kinder können sich wie Tarzan über den Abgrund schwingen und plätschernde Bachläufe auf wackeligen Hängebrücken überqueren.

Die Hochseilgärten Korsikas verteilen sich auf der gesamten Insel. Mit zahlreichen abwechslungsreichen Parcours in verschiedenen Schwierigkeitsstufen und einem separaten Übungsgelände empfängt Sie der Hochseilgarten auf dem Col de Vizzavona bei Corte. Er öffnet Ende Mai seine Pforten für abenteuerlustige Besucher und schließt Mitte September. Eingebettet in eine wilde Flusslandschaft liegt der Hochseilgarten bei Solenzara. Der gleichnamige Fluss durchfließt das Areal, das sich in einem Eukalyptuswald erstreckt. Mit der Seilbahn überqueren Sie das Flüsschen auf einigen Parcours. Action im Hochseilgarten und Klettern in schroffen Felswänden verbinden Sie bei einem Besuch des Abenteuerparks bei Buccarona. Nachdem Sie den Kletterparcours im Korsika Hochseilgarten absolviert haben, können Sie den Klettersteig in der Felswand in Angriff nehmen. Am Bavella-Pass empfängt Sie ein Hochseilgarten, der eine fantastische Aussicht auf die Felstürme der Aiguilles de Bavella bietet. Hängebrücken, Kletterwände, Seilbahnen und Spinnennetze gehören zu den Elementen auf den verschiedenen Parcours.

 

Ausrüstung und Equipment

Für einen Besuch im Hochseilgarten sind keine Klettererfahrungen erforderlich. Zu Beginn erhalten Sie vom Fachpersonal eine Einweisung und werden mit der entsprechenden Kletterausrüstung ausgestattet. Helm, Gurte, Sicherheitsseile mit Bremse und Karabiner werden vom Betreiber des Hochseilgartens auf Korsika gestellt. Gut gesichert bewegen Sie sich unter dem Blätterdach hoher Bäume. Bei einem Fehltritt sorgen die Sicherheitsvorkehrungen dafür, dass Sie sich keine Verletzungen zuziehen. Lediglich an das Schuhwerk werden bestimmte Anforderungen gestellt. Leichte Turnschuhe sind eher ungeeignet.

Wissenswert: Es ist empfehlenswert feste Kletterschuhe mit Profilsohle zu tragen, die Ihnen auf den Kletterparcours und in den Felswänden den nötigen Halt geben.

Die Verwendung einer eigenen Kletterausrüstung ist aus versicherungstechnischen Gründen in der Regel nicht gestattet.