Klima & Wetter auf Korsika

Korsika im Frühling

Korsika ist ein Traumziel im Mittelmeer. An rund 230 Tagen im Jahr scheint die Sonne von einem wolkenlosen Himmel und schafft beste Voraussetzungen für abwechslungsreiche Unternehmungen im Freien.

 

Korsika – die beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für einen Urlaub auf Korsika hängt stark von den individuellen Interessen jedes Reisenden und den bevorzugten Freizeitaktivitäten ab. Im Frühling und Herbst bietet sich ein Wanderurlaub besonders an, im Sommer lädt das Meer zum Baden ein und im Winter genießen Sie die beschauliche Ruhe der Insel oder Skispaß auf den Pisten.

Die Mittelmeerinsel ist mit ihren hohen Bergen und kontrastreichen Küsten ein absolutes Ganzjahresziel. Wir empfehlen Ihnen die beste Jahreszeit für Ihre bevorzugte Freizeitaktivität.

 

Korsika im Frühling: Perfekt für Naturliebhaber

Blühende Macchia verwandelt Korsika im Frühling in ein Farbenmeer. Nach einem kurzen Winter erwacht die Natur auf der französischen Mittelmeerinsel Anfang März zu neuem Leben. In dieser Jahreszeit zieht es Naturliebhaber und Outdoor-Aktivisten nach Korsika.

Anfang März hält der Frühling auf Korsika Einzug und die Insel wird zu einem Farbenmeer. Rot, Orange, Gelb und Violett leuchten die Blüten der mediterranen Macchia. Noch hat die Hauptsaison nicht begonnen und die Strände liegen verwaist vor dem türkisblauen Meer. Während im März noch durchschnittlich 10 Regentage gezählt werden, nimmt im April und Mai die Niederschlagsneigung weiter ab. Anfang Mai erwärmt sich die Luft bereits auf 20-22 Grad und einen Monat später wird bei einer Wassertemperatur von 21 Grad die Badesaison eröffnet. Die angenehmen Temperaturen schaffen ideale Voraussetzungen für einen Besuch der korsischen Museen und der prähistorischen Stätten auf der Insel. In Bonifacio legen Ausflugsboote ab und nehmen Kurs auf den Lavezzi-Archipel in der Meerenge zwischen Sardinien und Korsika.

Aktivitäten im Frühling

Für Naturliebhaber und Genießer ist der Frühling perfekt für einen Urlaub auf Korsika. Sonnige Tage laden zu abwechslungsreichen Aktivitäten im Freien ein. Im April beginnt die Wandersaison auf Korsika, wenngleich sich die Ausflüge in diesem Monat aufgrund der Schneelage im Hochgebirge auf die küstennahen Regionen beschränken.  Die Wanderwege führen in den Küstenregionen durch atemberaubende Felslandschaften und an endlosen Sandstränden entlang.

Während die Wassertemperaturen im Mai noch bei rund 16 Grad liegen, steigen Sie bis Anfang Juni auf 19-21 Grad. Im Mai öffnen die meisten Tauchbasen und Surfschulen ihre Tore für den Besucherverkehr. Wer einen Surfkurs belegen oder Segeln lernen möchte, sollte die Zeit nutzen, denn der Andrang ist noch nicht so stark wie in den Sommermonaten. Für Trekking-Touren im Hochgebirge kommt die richtige Zeit erst ab Ende Juni. So lange halten sich in einer Höhe von mehr als 2.000 m noch letzte Schneereste, die einige Wanderwege unpassierbar machen. Ideal eignet sich der Frühling auf Korsika für ausgedehnte Radtouren und Wanderungen im Restonica-Tal oder im Asco-Tal.

Ein Tipp: Ferienhäuser und Appartements sind im Frühjahr besonders günstig, da die großen Touristenströme erst ab Ende Mai einsetzen.

 


 

Korsika im SommerKorsika im Sommer: Badeurlaub mit Sonnengarantie

Im Sommer herrscht auf Korsika Hochbetrieb an den Stränden und in den Ferienorten. Die warme Jahreszeit bietet optimale Voraussetzungen für einen Strandurlaub an perlweißen Stränden.

Im Juni beginnt auf der Mittelmeerinsel die trockenste Phase des gesamten Jahres. Durch das mediterrane Klima der Insel klettern die Temperaturen bereits jetzt auf bis zu 25 Grad und die Wassertemperatur liegt zwischen 19 und 21 Grad. In den klassischen Sommermonaten gibt es im Schnitt lediglich zwei Regentage - das perfekte Wetter zum Baden! An den Küsten ist es sehr trocken, während sich im Hochgebirge Wolken stauen können, die sich hin und wieder in heftigen Gewittern entladen. Die Flüsse und Bäche schwellen stark an und machen das Baden im Binnenland unmöglich. Wenn mit dem Sirocco ein heißer Südwind über die Insel fegt, können die Temperaturen an manchen Tagen auf Werte von bis zu 40 Grad klettern. Mit dem Juli und August schließen sich die heißesten Monate des Jahres an.

Die beste Reisezeit für einen Strandurlaub auf Korsika liegt in der Zeit zwischen Juni und September. Daher zieht es im Sommer Badeurlauber aus ganz Europa nach Korsika. Im Juli und August erwärmt sich das Wasser an den Küsten auf Werte von 25-28 Grad und bietet somit optimale Bedingungen zum Baden. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit sinkt gegen null und die Sonne strahlt nahezu ununterbrochen von einem wolkenlosen Himmel.

Abkühlung an heißen Sommertagen verspricht auf Korsika jedoch nicht nur ein Bad im Mittelmeer.

Ein Tipp: Lassen Sie sich ein Bad in den zahlreichen Badegumpen an den Flussläufen im Hinterland nicht entgehen.

Gespeist werden die natürlich entstandenen Felsbecken von kalten Gebirgsflüssen, deren Wasser sich auf dem Weg vom Hochgebirge zu den Küsten nur mäßig erwärmt.

Die Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Hotelzimmer sind in der Hauptsaison nahezu ausgebucht. Buchungen sollten für diese Korsika Reisezeit frühzeitig vorgenommen werden. Gleiches gilt für die Fähren, die die Mittelmeerinsel mit dem Festland verbinden. Urlauber, die mit einem eigenen Fahrzeug anreisen, sollten rechtzeitig eine Reservierung vornehmen.

Wassersport an den Küsten

Der Sommer steht auf Korsika ganz im Zeichen des Wassersports. An zahlreichen Stränden befinden sich Surfschulen und Segelschulen, die Kurse in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen anbieten. Die Ferienorte Aleria und Moriani-Plage sind die Surfhotspots an der Ostküste. Schnorcheln gehört zu den populärsten Freizeitbeschäftigungen der Sommerurlauber. Faszinierende Unterwasserwelten erwarten Sie am Golf von Porto an der felsigen Westküste, am Capo Pertusato im Süden und bei Solenzara an der Ostküste. In den Yachthäfen der Ferienorte werden im Sommer Segeltörns in die küstennahen Gewässer angeboten. Auf den Ausflügen können Sie bei Wendemanövern und beim Segel setzen selbst aktiv werden und das zauberhafte Ambiente bei einem Stopp in einer abgelegenen Felsbucht genießen. Kajak fahren, Angeln und Tauchen runden das umfangreiche Wassersportangebot auf der französischen Mittelmeerinsel ab.

 


 

Korsika im HerbstKorsika im Herbst: Vielseitiger Aktivurlaub

Im Herbst zieht es sowohl Aktivurlauber als auch Badegäste nach Korsika. Nach dem Ende der Hauptsaison kehrt allmählich Ruhe in den Ferienorten und Fischerdörfern ein. Bis Ende Oktober hat das Mittelmeer noch Badetemperaturen und Unterkünfte, wie Ferienhäuser und Hotelzimmer, werden zu günstigen Preisen angeboten.

Im September weicht der touristische Trubel einer beschaulichen Ruhe. Im Herbst finden Sie problemlos eine Unterkunft und profitieren zusätzlich von günstigen Preisen. Die Wassertemperatur in den Buchten liegt im September bei rund 22 Grad und das Meer lädt zum Schwimmen, Tauchen und Schnorcheln ein. Mit durchschnittlich 5-6 Regentagen gehört der September noch zu den niederschlagsarmen Monaten. Erst im Oktober steigt das Regenrisiko etwas an. Die Zeit können Sie nutzen, um in Bastia oder Ajaccio eine Shopping-Tour zu unternehmen oder die Museen in den Städten zu besuchen. In der Nachsaison senken zahlreiche Fluggesellschaften die Preise für Flüge auf die Mittelmeerinsel. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Sie zum günstigen Schnäppchenpreis einen Flug buchen können.

Aktivitäten im Herbst

Die perfekte Zeit für einen Aktivurlaub auf Korsika ist der Herbst. Bis Mitte Oktober lädt das bis zu 21 Grad warme Mittelmeer noch zum Schnorcheln und Tauchen ein. Die meisten Badegäste haben die Insel bereits verlassen und viele Strände liegen einsam in den warmen Sonnenstrahlen.

Die angenehme Temperatur macht besonders das Wandern auf Korsika im Herbst zu einem Genuss. Im Gegensatz zum Frühling sind die Fernwanderwege auf der Insel bis Ende Oktober schneefrei und laden zu ausgiebigen Trekking-Touren ein. Beliebt sind Tageswanderungen auf den Weitwanderwegen Gr 20, Mare e monti und Mare e mare. Ein zauberhaftes Farbenspiel erwartet Sie in der Bergregion der Castagniccia im Osten Korsikas. Das Mittelgebirge wird von dichten Kastanienwäldern dominiert, deren Laub sich im Herbst bunt färbt.

Neben den Wanderungen locken im Herbst ausgedehnte Radtouren in den Küstenregionen und in der Bergwelt. Im Fahrradsattel erkunden Sie die malerischen Küstendörfer der Balagne, umrunden die wilde Halbinsel Cap Corse oder erkunden mit dem Mountainbike die menschenleere Halbwüste Desert des Agriates im Norden der französischen Insel.

Die milden Temperaturen in den Küstenregionen erlauben Canyoning-Touren und Ausflüge mit dem Kajak. Mit dem Boot paddeln Sie auf idyllischen Flussläufen und legen an Kiesbänken eine Pause ein.

 


 

Korsika im WinterKorsika im Winter: Geheimtipp für entspannte Urlaubswochen

Im Winter versinkt Korsika für wenige Monate in einen Dornröschenschlaf. Die Mehrzahl der Hotels hat geschlossen und in den Ferienorten ist die hektische Betriebsamkeit des Sommers einer beschaulichen Ruhe gewichen.

Wer Ruhe und Einsamkeit sucht und auf touristischen Trubel getrost verzichten kann, trifft mit der Entscheidung für einen Korsika Urlaub im Winter eine ausgezeichnete Wahl.

An den Küsten pendeln die Temperaturen zwischen Dezember und Februar tagsüber um die 10-Grad-Marke. In der frischen Luft können Sie endlose Wanderungen an einsamen Stränden unternehmen. Abseits der Fischerdörfer und Ferienorte begegnet Ihnen stundenlang keine Menschenseele.

Ein Tipp: Einen außergewöhnlichen Reiz besitzt Korsika in der Vorweihnachtszeit.

Üppig geschmückte Häuser prägen das Antlitz in den Städten und Dörfern. Auf der Mittelmeerinsel zählt das Weihnachtsfest zu den wichtigsten Feierlichkeiten im Jahr. Da auf Korsika im Winter die meisten Hotels geschlossen haben, kann die Suche nach einer Unterkunft etwas Zeit in Anspruch nehmen. Dafür haben Sie bei einer Anreise mit dem eigenen Fahrzeug die Fähre beinahe für sich allein.

Skifahren im Hochgebirge

Neben Erholung suchenden Urlaubern kommen auch Wintersportler auf Korsika auf ihre Kosten. Im zentralen Hochgebirge der Insel liegen drei kleine Skigebiete, die mit leichten bis mittelschweren Pisten beste Voraussetzungen für einen erlebnisreichen Urlaub im Winter auf Korsika bieten. Zwischen Dezember und Anfang März breitet sich in den Bergen eine geschlossene Schneedecke aus - die perfekte Voraussetzung zum Skifahren. Sie haben die einmalige Gelegenheit, mit Blick auf die tiefblaue Wasseroberfläche des Mittelmeeres, bestens präparierte Pisten hinunter zu sausen.

Die drei Skigebiete auf Korsika:

•    Val d'Ese à Bastelica
•    Ghisoni Capanelle
•    Haut Asco

Das größte Wintersportareal ist das Skigebiet Val d'Ese à Bastelica im Westen der Insel. Vier rote, eine blaue und eine grüne Piste laden zu rasanten Abfahrten im weißen Pulverschnee ein. Das Skigebiet bietet 4 Schlepplifte und einen Kinderlift. Die eigene Wintersportausrüstung müssen Sie nicht im Reisegepäck mitführen, denn vor Ort gibt es einen Skiverleih. Selbst eine Skischule, in der Groß und Klein den sicheren Stand auf den Brettern erlernen können, ist vorhanden.

 


 

Klima KorsikaKlima auf Korsika

Korsika liegt in der subtropischen Klimazone und es herrscht typisches mediterranes Klima. Bedingt durch die spezielle Topografie mit einem mächtigen Gebirgszug im Inselinneren existieren höhenabhängig mehrere Klimazonen.    

Mittelmeerklima an den Küsten

Heiße, niederschlagsarme Sommer und milde, deutlich regenreichere Winter sind charakteristisch für das Mittelmeerklima in den Küstenregionen Korsikas. Das Mittelmeer übernimmt in diesem Zusammenhang die Funktion eines Wärmespeichers.

In den Sommermonaten Juli und August klettert das Thermometer regelmäßig über die 30-Grad-Marke, während die Werte nachts kaum unter 20 Grad fallen.

Im Winter liegen die Temperaturen tagsüber mehrheitlich im zweistelligen Bereich zwischen 10 und 12 Grad. Nachtfrost tritt in den korsischen Küstenregionen nur bei ungünstiger Wetterlage auf.

Die Badesaison an den Küsten beginnt Ende Mai und endet Mitte Oktober. Selbst im Herbst liegt die Wassertemperatur des Meeres noch bei rund 20 Grad. Nachts gibt das Wasser die Wärme an die Umgebung ab und sorgt bis Anfang November für mildes Klima.

Gemäßigtes Klima bis 1.500 m Höhe

Ab einer Höhe von etwa 200 m über dem Meeresspiegel beginnt die Übergangszone zwischen Mittelmeerklima und gemäßigtem Klima. In einer Höhenlage zwischen 1.000 und 1.500 m fallen die Temperaturen im Winter regelmäßig unter den Gefrierpunkt. Es fallen deutlich mehr Niederschläge als in den Küstenregionen. Die jährliche Regenmenge liegt rund dreimal so hoch wie an den Stränden Korsikas. Im Hochsommer flüchten viele Aktivurlauber vor der Hitze an den Küsten in die Bergregionen zwischen 1.000 und 1.500 m. Die Temperaturen liegen tagsüber bei angenehmen 23-25 Grad und machen das Wandern zu einem Genuss. Einen Hinweis auf die unterschiedlichen Klimazonen gibt die Pflanzenwelt. Die Vegetation auf Korsika verändert sich in Abhängigkeit von der Höhenlage. Während in der Übergangszone mediterrane Macchia, Feigenkakteen und Erdbeerbäume gedeihen, dominieren in der gemäßigten Klimazone Kastanienwälder, Olivenhaine und Schwarzkiefern.

Alpines Klima im Hochgebirge

Oberhalb von 1.500 m beginnt eine Übergangszone, die mit einem klassischen alpinen Klima oberhalb der Baumgrenze endet. Die höchsten Gipfel des Zentralmassivs ragen rund 2.700 m hoch in den Himmel. Bis in eine Höhenlage von 1.900 m prägen Schwarzkiefern- und Buchenwälder das Antlitz der Landschaft. In höheren Lagen dominieren anspruchslose Moose und Flechten. Ende Oktober setzen im Hochgebirge die ersten Schneefälle ein und überziehen die Gipfel mit einer weißen Haube. Ab Ende Dezember nehmen die Lifte in den korsischen Skigebieten den Betrieb auf und befördern Skifahrer und Snowboarder zu den Pisten. Letzte Schneereste halten sich an der Nordseite der Berge oberhalb von 2.000 m bis Mitte Juni.

Winde und der Einfluss auf das Korsika Wetter

Sieben verschiedene Winde wehen über die Mittelmeerinsel. Sie sorgen einmal für kühlere Temperaturen und andererseits für höhere Werte. Der markanteste Wind trägt die Bezeichnung Maestrale und weht aus nordwestlicher Richtung. Im Winter trägt er oft Schnee im Gepäck, der im Hochgebirge fällt. Drückend heiße Saharaluft bringt der aus südwestlicher Richtung wehende Sirocco. Er ist häufig Auslöser für heftige Gewitterstürme. An der Ostküste Korsikas treten hin und wieder der Levante, der kalte Tramontane und der Grecale auf. Die Winde schaffen optimale Bedingungen zum Surfen und Segeln. Für einen wolkenlosen Himmel, eine trockene Witterung und warme Temperaturen sorgt der Westwind Ponente.

Niederschlagsverteilung auf Korsika

Aufgrund der außergewöhnlichen Topografie mit einem gewaltigen Zentralmassiv in der Mitte der Insel und flachen Küstenregionen verteilen sich die Niederschläge ungleichmäßig auf Korsika. In Ajaccio an der Westküste fallen lediglich knapp 500 mm Regen über das Jahr verteilt. Mit zunehmender Höhe steigt auch die Niederschlagswahrscheinlichkeit an. Ab 1.000 m über dem Meeresspiegel liegt die jährliche Niederschlagsmenge bereits bei rund 1.500 mm und in den Hochlagen fallen durchschnittlich 2.000 mm Niederschläge als Regen oder Schnee. Selbst im Hochsommer sollten Sie aus diesem Grund nicht auf Regenbekleidung verzichten, wenn Sie Ausflüge in die Bergregionen planen